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Lebensversicherung
Eine Lebensversicherung dient für viele Menschen zur Absicherung von Lebensrisiken. Die finanziellen Folgen für die Familie, wenn der Haupternährer stirbt, sind oft gravierend. Vor allem, wenn noch größere finanzielle Belastungen bestehen, beispielsweise ein Immobilienkredit oder ein selbstständiges Einzelunternehmen, ist eine Lebensversicherung ein Sicherheitspolster für die Familie und die Hinterbliebenen.
Lebensversicherungen gibt es in verschiedenen Gestaltungsvarianten. Die in Deutschland am weitesten verbreitete Versicherungsart ist die Kapitallebensversicherung, die neben der Absicherung im Todesfall auch den Erlebensfall beinhaltet und damit primär dem Aufbau von Vermögen über einen längeren Zeitraum dient. Der Vermögensaufbau ist auch der Hauptzweck einer fondsgebundenen Lebensversicherung und einer britischen Lebensversicherung. Wenn nur die Risikoabsicherung im Todesfall im Fokus steht, bietet sich eine Risikolebensversicherung an, für die gegenüber den kapitalbildenden Policen geringere Beiträge anfallen.
Die Versicherungsprämien richten sich nach der Laufzeit der Versicherung und meist auch nach den persönlichen Lebensumständen. Oft wird eine Gesundheitsprüfung verlangt. Lebensversicherungen werden über eine feste Versicherungssumme abgeschlossen, die im Versicherungsfall zur Auszahlung kommt. Für die verschiedenen Versicherungsarten gelten unterschiedliche steuerliche Regelungen, die vor allem bei Neuabschlüssen von Bedeutung sind. Für bestehende Lebensversicherungsverträge, die vor 2005 abgeschlossen wurden, gelten die früheren steuerlichen Regelungen weiterhin.
