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Kapitallebensversicherung

Mit einer Kapitallebensversicherung können sich Versicherte ein sicheres Finanzpolster aufbauen. Die Ansparphase läuft in der Regel über mehrere Jahre, so dass die monatlichen Versicherungsbeiträge bis zum Auszahlungstermin der Kapitallebensversicherung zu einem großen Betrag angewachsen sind. Neben den monatlich eingezahlten Beiträgen profitiert der Versicherte von den erwirtschafteten Überschüssen der Versicherungsgesellschaft. Die Versicherung legt die Beiträge in festverzinsliche Wertpapiere und andere Geldanlagen an, so dass neben der gesetzlichen Verzinsung noch der erwirtschaftete Überschuss am Ende der Laufzeit ausgezahlt wird.

Die Kapitallebensversicherung wird über eine vereinbarte Versicherungssumme abgeschlossen. Dieser Betrag deckt einmal den Versichertenschutz ab, der im Todesfall zur Auszahlung kommt, sowie später den Erlebensfall, also den Zeitpunkt zum Vertragsende. Die meisten Kapitallebensversicherungen werden damit zur Absicherung des Lebensstandards im Alter abgeschlossen und laufen daher meist bis zum 60. Lebensjahr und länger. Die Auszahlung nach dem 60. Lebensjahr und die Laufzeit von mindestens 12 Jahren sind auch zwei wichtige Voraussetzungen für eine steuerbegünstigte Auszahlung des Versicherungskapitals. Versteuert wird dann nur ein Teil der Erträge mit dem persönlichen Steuersatz, der im Alter niedriger ist, als im Arbeitsleben.

Die Versicherungsbeiträge werden entsprechend der Versicherungssumme und der Versicherungsdauer berechnet. Damit das spätere Kapital noch ausreichend Kaufkraft bietet, bieten die meisten Versicherungen eine Dynamisierung der Beiträge an. Dabei wird jedes Jahr die Prämie um einen festen Prozentsatz erhöht, beispielsweise um 3, 5 oder 10 Prozent. Die Kapitallebensversicherung kann um die Absicherung weiterer Risiken erweitert werden. Unter anderem bietet sich eine Berufsunfähigkeitsschutz-Police an, die bei krankheitsbedingter Berufsaufgabe eine Rente zahlt.